Apex Legends Durchbruch: Sieben Jahre Chaos und neue taktische Tiefe

Respawn Entertainment feiert das siebenjährige Jubiläum des Battle-Royale-Hits mit massiven Map-Änderungen und weitreichenden Legend-Updates.
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Von Dominik Litzmann
Apex Legends Durchbruch: Sieben Jahre Chaos und neue taktische Tiefe

Die Outlands stehen Kopf: Zum siebten Geburtstag von Apex Legends spendieren die Entwickler dem Shooter mit der Saison „Durchbruch“ eine Frischzellenkur, die vor allem das Spieltempo in Innenräumen drastisch verändern wird. Mit neuen zerstörbaren Barrieren und taktischen Überarbeitungen für Fan-Favoriten wie Fuse und Bloodhound verspricht das Update am 10. Februar eine aggressive Meta-Wende.

Einbruch erlaubt: Das Hartlichtgeflecht

Die wohl auffälligste Neuerung auf den Karten sind die sogenannten Hartlichtgeflecht-Fenster. Diese fungieren als transparente, aber solide Barrieren, die Gebäude in strategische Festungen verwandeln. Wer sich darin verschanzt, genießt zwar perfekte Sicht nach draußen, kann aber weder schießen noch fliehen, solange das Geflecht intakt ist.

Der Clou: Die Fenster lassen sich mit roher Gewalt oder Sprengstoff einschlagen, was sofort neue Angriffslinien eröffnet. Besonders defensiv orientierte „Controller“-Legenden (wie Caustic oder Wattson) kommen hier voll auf ihre Kosten, da sie zerstörte Fenster reparieren oder sogar verstärken können, um Stürmern den Riegel vorzuschieben.

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Legenden im Umbruch: Fuse und Bloodhound drehen auf

Damit Verteidiger nicht zu bequem werden, erhalten einige Legenden massive Upgrades, um eben jene Barrieren zu knacken:

  • Fuse: Der australische Sprengmeister wird mobil. Mit dem neuen „Knöchel-Springer“-Upgrade kann er sich selbst über gegnerische Linien katapultieren, um Flankenangriffe zu starten. Zudem wurde seine Ultimate überarbeitet, die nun Stellungen mit einem explosiven Bombardement regelrecht rasiert.
  • Bloodhound: Die Jagd wird gnadenloser. Die Abklingzeit der Ultimate wurde stark reduziert, und jeder Knockdown während der Jagd verlängert die Dauer. Neue Upgrades wie eine höhere Reichweite für die weißen Raben machen das Aufspüren von Beute effektiver denn je.
  • Catalyst: Die Ferrofluid-Spezialistin wird zur defensiven Allzweckwaffe. Ihre „Dark Veil“-Wand lässt sich nun horizontal platzieren, um ganze Engpässe zu versiegeln. Besonders stark: Die Barriere halbiert ab sofort den Schaden durch eingehende Kugeln.

Geschenke zum Jubiläum

Da sieben Jahre im hart umkämpften Battle-Royale-Genre eine Ewigkeit sind, lässt EA die Korken knallen. Spieler können über Community-Herausforderungen bis zu vier Legenden (Valkyrie, Revenant, Conduit und den Neuzugang Sparrow) permanent kostenlos freischalten.

Obendrauf gibt es einen neuen Battle Pass mit „SWAT Pilot“-Skins und – für die Sammler unter euch – eine mythische Skin-Variante für die Peacekeeper-Shotgun. Wer es lieber entspannt angeht, darf sich im verbesserten „Bot Royale“-Modus austoben, der nun vollen XP-Fortschritt bietet.

Ein neues Kapitel für die Outlands

Nach sieben Jahren beweist Respawn, dass sie immer noch bereit sind, am Fundament ihres Spiels zu rütteln. Der Fokus auf zerstörbare Umgebungen und die Stärkung von Angriffs-Szenarien könnte genau der Adrenalinschub sein, den das Spiel für das nächste Jahr braucht. Ob die neuen Fenster tatsächlich die Camper-Plage eindämmen oder nur neue Frustmomente schaffen, wird sich ab dem 10. Februar zeigen – wir sehen uns im Drop-Ship!

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