Assassin’s Creed Black Flag: Mysteriöse Edward-Kenway-Statue wirft Fragen auf

Eine bislang unbekannte Sammelfigur zu Assassin’s Creed Black Flag taucht auf Vinted auf – inklusive Jahreszahl 2026 und Herstellerlogo. Zufall, Prototyp oder Hinweis auf mehr?
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Von Dominik Litzmann
Assassin’s Creed Black Flag: Mysteriöse Edward-Kenway-Statue wirft Fragen auf

Der Piratenkapitän meldet sich zurück – zumindest in Form einer Statue. Auf der Verkaufsplattform Vinted ist kurzfristig eine bisher unbekannte Edward-Kenway-Figur aufgetaucht, die sofort für Spekulationen sorgte. Der Eintrag wurde inzwischen gelöscht, doch die Diskussionen laufen weiter.

Ein ungewöhnlicher Fund mit brisanten Details

Die Statue zeigt Edward Kenway, den Protagonisten aus Assassin’s Creed IV: Black Flag, in einer ungewohnten Pose: sitzend auf einem Stuhl, ein Schwert in der Hand, Goldmünzen zu seinen Füßen und eine Piratenflagge im Hintergrund. Ein klassisches Motiv für Fans des Karibik-Abenteuers – und dennoch bislang völlig unbekannt.

Besonders interessant wurde der Fund durch ein weiteres Detail: Auf Nachfrage veröffentlichte der Verkäufer ein Foto der Unterseite des Sockels. Darauf zu sehen sind die Gravur „2026“ sowie das Logo von Pure Arts, einem Unternehmen, das für hochwertige, offiziell lizenzierte Sammlerstücke aus der Gaming- und Filmwelt bekannt ist.

Pure Arts und alte Andeutungen

Pure Arts hatte bereits im vergangenen Jahr kryptisch angedeutet, an neuen Projekten rund um bekannte Spielemarken zu arbeiten. Eine konkrete Verbindung zu Assassin’s Creed wurde jedoch nie bestätigt. Ob die nun aufgetauchte Statue Teil eines geplanten, aber noch nicht angekündigten Produkts ist, bleibt offen.

Verbindung zum Black-Flag-Remake?

Offiziell angekündigt ist ein Remake von Assassin’s Creed Black Flag bislang nicht. Dennoch reißen die Gerüchte seit Monaten nicht ab. Mehrere Leaks deuteten darauf hin, dass sich das Projekt bereits in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befunden haben soll. Interne Umstrukturierungen bei Ubisoft könnten jedoch zu einer Verzögerung geführt haben – zuletzt war sogar von einem möglichen Release frühestens im Herbst 2026 die Rede.

Für zusätzliche Brisanz sorgte kürzlich ein Vorfall rund um den englischen Sprecher von Edward Kenway, der mit unbedachten Aussagen angeblich beinahe rechtliche Schritte von Ubisoft provoziert haben soll. Auch das nährte die Spekulationen rund um eine Rückkehr des Piraten-Assassinen.

Prototyp, Eigenbau oder raffinierte Fälschung?

Der kurzzeitige Vinted-Fund wirft nun neue Fragen auf: War die Statue ursprünglich für eine zeitnahe Veröffentlichung gedacht und wurde durch eine Verschiebung des Spiels obsolet? Handelt es sich um einen frühen Prototypen, ein internes Muster – oder doch nur um ein inoffizielles Einzelstück?

Der Verkäufer selbst wollte keine Angaben zur Herkunft der Figur machen. In Zeiten von KI-generierten Bildern lässt sich zudem nicht völlig ausschließen, dass es sich um eine Fälschung handelt, auch wenn die gezeigten Fotos auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck hinterließen.

Ein weiteres Opfer der Ubisoft-Umstrukturierungen?

Während Assassin’s Creed Black Flag offenbar weiter auf Kurs bleibt – wenn auch mit Fragezeichen – traf es andere Projekte härter. Im Zuge der jüngsten Umstrukturierungen bei Ubisoft wurde unter anderem das Remake von Prince of Persia eingestellt. Auch hier kursierten zuletzt Leaks, die letztlich traurige Gewissheit brachten.

Ob Edward Kenway also bald offiziell zurückkehrt oder die Statue lediglich ein kurioses Sammlerstück bleibt, ist derzeit offen. Sicher ist nur: Die Legende des Piraten-Assassinen sorgt auch Jahre nach seinem Debüt noch für Gesprächsstoff.

Quellen 2
  • Vinted (gelöschter Verkaufseintrag)
  • Pure Arts

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