Hearthstone: Cataclysm – Deathwing bricht die Welt erneut und schenkt euch hunderte Karten

Im „Jahr des Skarabäus“ stellt Blizzard die Hearthstone-Welt mit einer düsteren „Was wäre wenn“-Erweiterung auf den Kopf.
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Von Dominik Litzmann
Hearthstone: Cataclysm – Deathwing bricht die Welt erneut und schenkt euch hunderte Karten

Der Weltenbrecher ist zurück, doch diesmal hat er Verstärkung aus einer finsteren Zeitlinie im Gepäck. In Hearthstone: Cataclysm erleben wir ab dem 17. März 2026, was passiert wäre, wenn Deathwing damals in World of Warcraft niemals besiegt worden wäre. Das Ergebnis? Ein brennendes Azeroth, neue mächtige Mechaniken und die wohl radikalste Rotation der Spielgeschichte.

Eine Welt in Trümmern: Was euch in Cataclysm erwartet

Hearthstone nutzt das Warcraft-Universum traditionell als Spielplatz für kreative Experimente. Die neue Erweiterung setzt genau dort an, wo die letzte Story-Saga „Across the Timeways“ endete: Chromie scheitert daran, Murozond aufzuhalten, und ein Portal in eine Albtraum-Zeitlinie öffnet sich.

Neben 135 neuen Karten führt Blizzard die erste Deathwing-Heldenkarte ein. Diese erlaubt es euch, selbst in die Schuppen des Drachenaspekts zu schlüpfen und bei jedem Ausspielen eine individuelle Katastrophe zu wählen – vom Auslöschen des gegnerischen Boards bis hin zum Rufen eurer eigenen Drachenbrut.

Die wichtigsten Features im Überblick:

  • Neue Keywords: Mit Herold verstärkt ihr eure kommenden Katastrophen, während Zerschmettern (Shatter) völlig neue taktische Möglichkeiten bietet.
  • Rückkehr der Kolosse: Die riesigen, mehrteiligen Diener, die wir aus Ruinen von Zin-Azshari kennen, kehren zurück, um das Schlachtfeld zu dominieren.
  • Klassenspezifische Zauber: Jede Klasse erhält mächtige neue Werkzeuge namens Triumphe und Letzte Gefechte (Last Stands), um dem Untergang zu trotzen.

Radikaler Umbruch im Jahr des Skarabäus

Das Jahr 2026 wird von den Entwicklern als „Jahr der Veränderung“ betitelt. Das spüren wir vor allem im neuen Kernset. Blizzard geht mutige Wege und entfernt langjährige Dauerbrenner wie Shadowstep (Schritt von den Schatten), Brawl (Scharmützel) oder Swipe (Prankenhieb), um Platz für frische Strategien zu schaffen.

Um den Einstieg in diese neue Ära zu erleichtern, schnürt Blizzard ein beispielloses Geschenkpaket: Ab dem 10. März werden sämtliche Karten der Erweiterungen Into the Emerald Dream und The Lost City of Un’Goro als kostenlose Testkarten freigeschaltet. Diese bleiben bis zum Erscheinen der darauffolgenden Erweiterung spielbar – ein Traum für Rückkehrer und Neulinge.

Das große Rätsel um die BlizzCon

Am Ende des aktuellen Spotlight-Videos ließen die Entwickler eine Bombe platzen. Für die BlizzCon im September 2026 kündigten sie Neuigkeiten an, die „größer als eine normale Erweiterung“ sein sollen. Game Director Tyler Bielman scherzte sogar kryptisch über einen Reim auf das Wort „Hypotenuse“, stellte aber sofort klar, dass es kein Hearthstone 2 sein wird. Nach den jüngsten jährlichen Updates für Overwatch und World of Warcraft liegt die Vermutung nahe, dass Hearthstone vor einer strukturellen Generalüberholung steht, die den Rhythmus des Spiels dauerhaft verändern könnte.

Ein feuriger Neuanfang

Blizzard scheint mit Cataclysm alles auf eine Karte zu setzen. Die Kombination aus einer düsteren Lore-Variante, dem großzügigen Karten-Geschenk und dem Abschied von verstaubten Standard-Karten könnte genau die Frischzellenkur sein, die das Spiel nach all den Jahren braucht. Ob Deathwing diesmal wirklich siegreich bleibt, liegt ab März in euren Händen.

Würdet ihr euch über eine komplett neue Spielstruktur oder vielleicht einen neuen permanenten Spielmodus freuen?

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