Höllenfeuer und Dämonenmacht: Der Hexenmeister erobert das Diablo-Universum
Blizzard lässt die Bestie los: Die neue Klasse Hexenmeister erscheint überraschend für gleich drei Diablo-Ableger und bringt frischen Wind in die ewigen Schlachtfelder von Sanktuario.
Die Gerüchteküche brodelt nicht mehr, sie explodiert: Blizzard Entertainment hat offiziell den Hexenmeister als nächste Charakterklasse angekündigt. Während Fans in Diablo 4 noch bis April auf die Erweiterung Lord of Hatred warten müssen, dürfen Nostalgiker in Diablo 2: Resurrected bereits ab sofort die dunklen Künste der Dämonenbeschwörung meistern.
Ein Pakt mit der Unterwelt
Der Hexenmeister ist kein gewöhnlicher Magier. Wo der Totenbeschwörer auf morsche Knochen setzt, greift der Hexenmeister direkt in den feurigen Abgrund. Er kommandiert Dämonen, die für ihn die Drecksarbeit erledigen. Besonders martialisch: Er kann seine Diener zu einer Wand aus Fleisch verschmelzen lassen, die als lebender Schutzschild fungiert. Blizzard selbst bezeichnet den Neuzugang als die bisher „Heavy Metal“-lastigste Klasse der Seriengeschichte.
In Diablo 2: Resurrected zeigt sich der Hexenmeister angenehm arrogant. Er macht sich die Finger nicht schmutzig, sondern führt seine Waffen telekinetisch, während er Kreaturen wie den Geißel-Dämon oder den Vergifter herbeiruft. Ein spannendes Detail ist die „Verschlingen“-Mechanik: Der Hexenmeister kann seine eigenen Diener verspeisen, um deren spezifische Kräfte und Buffs kurzzeitig zu absorbieren – ein Hauch von Pokémon, nur eben mit deutlich mehr Blut und Schwefel.
Großes Content-Paket für Diablo 2: Resurrected
Der Hexenmeister ist Teil des kostenpflichtigen Add-ons Reign of the Warlock, das am 11. Februar für PC und Konsolen erschienen ist. Neben der neuen Klasse liefert das Paket ordentlich Futter für das Endgame:
- Verbesserte Terrorzonen: Höhere Schwierigkeit, bessere Beute.
- Herolde des Terrors: Jäger, die den Spielenden in der Hölle auflauern und mit jeder Begegnung stärker werden.
- Kolossale Urahnen: Ein neuer, gnadenloser Bosskampf für optimierte Builds.
- Quality-of-Life: Endlich gibt es Beutefilter, stapelbare Gegenstände in der Truhe und eine Chronik für gesammelte Runenwörter und Uniques.
Die Zukunft in Diablo 4 und Immortal
In Diablo 4 wird der Hexenmeister am 28. April mit der Erweiterung Lord of Hatred sein volles Potenzial entfalten. Blizzard verspricht eine Version der Klasse, die auf dem Höhepunkt ihrer Macht steht. Die Reise führt uns dabei nach Skovos, die Heimat der Amazonen.
Das Add-on bringt zudem die Kriegspläne (War Plans) – eine Art Playlist für Endgame-Aktivitäten, bei der man Belohnungen und Monster-Spawns anpassen kann. Wer es extrem mag, kann sich im Modus Echo des Hasses gegen unendliche Gegnerwellen beweisen. Und ja, ihr habt richtig gehört: Das Franchise bekommt mit dem Update endlich eine Angel-Mechanik.
Auch Mobil-Zocker gehen nicht leer aus: Im Sommer erreicht der Hexenmeister Diablo Immortal. Dort steht er im Zentrum einer Questreihe rund um die Rückkehr nach Lut Gholein und den Kampf gegen Andariel.
Ein höllisch gutes Jubiläumsjahr
Man merkt deutlich, dass Blizzard das 30-jährige Jubiläum der Reihe gebührend feiern möchte. Der Hexenmeister fungiert dabei als Bindeglied zwischen der Nostalgie der alten Tage und der modernen Wucht von Diablo 4. Wer mehr Details zur Spielweise in der aktuellen Fortsetzung erfahren möchte, sollte sich den 5. März rot im Kalender markieren – dann folgt der nächste große Entwickler-Stream.
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