Project Rene: Maxis bestätigt Mobile-Game – Die Sims 5 rückt wieder in den Fokus

Electronic Arts und Maxis sprechen offen über die Zukunft von Die Sims. Project Rene ist offiziell ein Mobile-Spiel – doch zwischen den Zeilen tauchen erneut Hinweise auf einen möglichen Seriennachfolger auf.
Veröffentlicht am von Dominik Litzmann
Project Rene: Maxis bestätigt Mobile-Game – Die Sims 5 rückt wieder in den Fokus

Zum Jahresbeginn meldet sich das Sims-Team mit einem umfangreichen Update zur Zukunft der Lebenssimulation. Im Mittelpunkt steht Project Rene, ein lange diskutiertes Projekt von Maxis, das nun erstmals klar eingeordnet wird. Gleichzeitig bleiben Fragen offen – insbesondere rund um Die Sims 5.

Project Rene ist real – aber kein Die Sims 5

Gerüchte über eine mögliche Einstellung von Project Rene sind vom Tisch. In einem aktuellen Blogbeitrag bestätigt Maxis, dass sich das Projekt seit geraumer Zeit in Entwicklung befindet. Anders als viele Fans vermutet hatten, handelt es sich dabei jedoch nicht um den direkten Nachfolger von Die Sims 4.

Stattdessen beschreibt Maxis Project Rene als ein „soziales, kollaboratives, auf Mobilgeräte ausgerichtetes Lebenssimulationsspiel“. Der Fokus liegt klar auf Multiplayer-Elementen: Spieler sollen ihre Kreativität direkt miteinander teilen und gemeinsam Welten gestalten können. Das Spiel richtet sich damit vor allem an Nutzer, die sich aktiv mit anderen vernetzen möchten.

Der Begriff „Mobile-First“ lässt dennoch Spielraum. Ob Project Rene später auch für PC oder Konsolen erscheint, ist aktuell nicht bestätigt – aber ebenso wenig ausgeschlossen.

Pre-Alpha-Einblick: Sims Labs deutet neue Wege an

Ein veröffentlichter Pre-Alpha-Screenshot zeigt mehrere Sims in einer Stadtumgebung, ergänzt durch das Logo von Sims Labs. Dieses Label steht für experimentelle Projekte und frühe Testphasen, in denen neue Ideen erprobt werden – oft mit direktem Community-Feedback.

Für 2026 plant Maxis weitere Markttests unter internen Codenamen wie The Sims Labs: Life Together oder The Sims Labs: Town Stories. Wichtig dabei: Nicht jedes getestete Konzept wird zwangsläufig in einem fertigen Spiel landen.

Die Sims 4 bleibt zentrale Säule der Reihe

Trotz Project Rene bleibt Die Sims 4 ein Kernelement der Strategie. Die Lebenssimulation aus dem Jahr 2014 wird auch im zwölften Jahr nach Release aktiv weiterentwickelt. Anfang Januar wurde mit „Adel und Monarchie“ eine neue Erweiterung offiziell angekündigt.

Laut Electronic Arts arbeitet mehr als die Hälfte des weltweiten Sims-Entwicklerteams weiterhin an neuen Inhalten für Die Sims 4. Updates, Erweiterungen und Live-Service-Elemente sollen das Spiel langfristig am Leben halten.

Und was ist mit Die Sims 5?

Besonders spannend ist ein Satz im Blogbeitrag, der von der „nächsten Evolution“ der Sims-Reihe spricht. Ob damit Project Rene gemeint ist oder doch ein neues Hauptspiel, bleibt offen. Gleichzeitig betont Maxis, dass man weiterhin an klassischen Einzelspieler-Lebenssimulationen festhält – ein deutlicher Wink an langjährige Fans.

Noch im vergangenen Jahr hatte EA einen direkten Nachfolger zu Die Sims 4 öffentlich dementiert. Die aktuelle Kommunikation klingt jedoch deutlich vorsichtiger – und lässt Raum für Spekulationen rund um Die Sims 5.

Mehr Infos im Laufe des Jahres

Maxis kündigt an, im weiteren Verlauf des Jahres detaillierter über die Zukunft der Marke zu sprechen. Die Community soll dabei stärker eingebunden werden – über Social Media, Tests und offene Feedbackrunden.

Ob Project Rene der Auftakt zu einer neuen Sims-Ära ist oder nur eines von mehreren parallelen Experimenten, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Die Sims stehen vor einem spürbaren Umbruch – und 2026 könnte dafür ein entscheidendes Jahr werden.

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