Rainbow Six Siege offenbar erneut gehackt – Spieler mit Meme-Referenz gebannt

Das rätselhafte „67“-Mysterium sorgt für neue Unsicherheit
Veröffentlicht am von Dominik LitzmannPremium-Benutzer
Rainbow Six Siege offenbar erneut gehackt – Spieler mit Meme-Referenz gebannt

Ende Dezember 2025 wurde Tom Clancy’s Rainbow Six Siege Ziel eines schwerwiegenden Hackerangriffs. Zwar brachte Ubisoft die Server nach rund zwei Tagen wieder online, der Ingame-Shop blieb jedoch geschlossen. Nun berichten zahlreiche Spieler von einem erneuten Vorfall: Massenhafte Banns mit einer auffälligen Meme-Referenz deuten darauf hin, dass die Sicherheitsprobleme noch nicht behoben sind.

Neues Jahr, alter Albtraum

Der taktische Team-Shooter erfreut sich auch mehr als zehn Jahre nach seinem Start großer Beliebtheit. Gerade rund um die Feiertage wollte Ubisoft die Community mit Events und kosmetischen Belohnungen bei Laune halten – doch stattdessen wurde die Weihnachtszeit von massiven Problemen überschattet.

Am 27. Dezember 2025 erhielten Spieler plötzlich unverdiente Banns, astronomische Mengen an Ingame-Währung sowie Zugriff auf Entwickler-Items und interne Shops. Schnell war klar: Ein Hack hatte die Systeme kompromittiert. Ubisoft reagierte mit einem kompletten Server-Shutdown; zwei Tage später ging das Spiel wieder online, der Shop blieb jedoch vorsorglich deaktiviert.

67 Tage Bann – Zufall oder Botschaft?

Jetzt häufen sich Berichte über erneute Sperren, die auffällig oft exakt 67 Tage dauern. Zusätzlich werden viele dieser Banns mit dem Grund „Belästigung“ versehen – selbst bei unauffälligen Accounts. In sozialen Netzwerken wird schnell ein Zusammenhang zum bekannten „67“-Meme hergestellt, was den Verdacht eines gezielten Angriffs weiter verstärkt.

Neben den Banns klagen Spieler über:

  • Verbindungsabbrüche und Login-Probleme
  • Fehlerhaftes Matchmaking
  • Eingeschränkte oder fehlerhafte Synchronisierung mit dem Ubisoft-Account

Die Kombination dieser Symptome legt nahe, dass erneut tiefgreifende Systemprobleme vorliegen.

Viele offene Fragen, keine Stellungnahme

Bislang hat sich Ubisoft nicht offiziell zu den neuen Vorfällen geäußert. Intern dürfte jedoch bereits an einer Analyse gearbeitet werden. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte ein weiterer – möglicherweise längerer – Server-Shutdown folgen, um Sicherheitslücken nachhaltig zu schließen.

Für viele Fans ist die Situation frustrierend: Nicht nur der Spielfluss leidet, auch zeitlich begrenzte Belohnungen der aktuellen Operation Tenfold Pursuit drohen verloren zu gehen. Langfristig dürfte für Ubisoft jedoch klar sein, dass die Stabilität und Sicherheit der Systeme oberste Priorität haben müssen – selbst wenn dies kurzfristige Ausfälle bedeutet.

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