Resident Evil Requiem: PS5 Pro und DualSense – das steckt technisch im Horror-Abenteuer

Capcom spricht über 4K, hohe Bildraten und immersive Controller-Features im neuen Teil der Survival-Horror-Reihe.
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Von Dominik Litzmann
Resident Evil Requiem: PS5 Pro und DualSense – das steckt technisch im Horror-Abenteuer

Wenige Wochen vor dem Release von Resident Evil Requiem gewährt Capcom tiefergehende Einblicke in die Technik des kommenden Serienablegers. In einem Interview mit dem japanischen PlayStation Blog erläutert Game Director Akifumi Nakanishi, wie stark die PS5 Pro-Version von zusätzlicher Leistung und dem DualSense-Controller profitiert.

4K und bis zu 120 FPS auf der PS5 Pro

Im Mittelpunkt der technischen Details steht die Performance auf Sonys leistungsstärkerer Konsole. Laut Nakanishi ist Resident Evil Requiem auf der PS5 Pro in der Lage, in Spitzenmomenten 4K bei bis zu 120 Bildern pro Sekunde darzustellen – allerdings abhängig von den gewählten Grafikeinstellungen.

Mit aktiviertem Raytracing peilt das Spiel eine Darstellung in 4K bei 60 FPS an. Wer auf die erweiterten Lichteffekte verzichtet, kann die Framerate deutlich steigern: In diesem Modus sind bis zu 120 FPS möglich, wobei Capcom von durchschnittlich etwa 90 FPS spricht. Welche Upscaling-Technik dabei zum Einsatz kommt, ließ der Entwickler bislang offen. Auch konkrete Grafikmodi für PS5 Pro und Standard-PS5 wurden noch nicht final benannt.

Warum hohe Framerates für Capcom entscheidend sind

Nakanishi betont im Interview, wie sehr sich höhere Bildraten auf das Spielgefühl auswirken. Der Wechsel zurück zu 60 FPS fühle sich überraschend eingeschränkt an, da mit mehr Bildern pro Sekunde auch die Informationsdichte der Spielwelt steige. Gerade in einem atmosphärisch dichten Horrorspiel sorge das für ein glaubwürdigeres und direkteres Erlebnis.

DualSense als Teil der Horror-Inszenierung

Neben reiner Grafikleistung setzt Capcom stark auf die Features des DualSense-Controllers. Haptisches Feedback, adaptive Trigger und sogar die Audiofunktionen des Controllers werden gezielt in das Gameplay integriert.

Ein Beispiel aus dem Interview: Beim Drehen einer Schmuckschatulle werden die darin liegenden Juwelen nicht nur visuell dargestellt, sondern auch durch Vibrationen und Geräusche im Controller spür- und hörbar gemacht. Solche Details sollen die Immersion verstärken und die Spielwelt greifbarer wirken lassen.

Ein Horror-Erlebnis mit Technik-Fokus

Mit hoher Bildrate, optionalem Raytracing und einer kreativen Nutzung des DualSense positioniert sich Resident Evil Requiem als technisch ambitionierter Serienableger. Gerade auf der PS5 Pro scheint Capcom das Maximum aus der Hardware herausholen zu wollen – ohne dabei die Atmosphäre aus den Augen zu verlieren.

Resident Evil Requiem erscheint am 27. Februar 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2.

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