Schluss mit Chaos: EA kündigt große Reform der Sims-Autonomie an
Die Sims 4 soll 2026 durch einen umfangreichen Bug-Fix-Plan stabiler und spielbarer werden – besonders die oft kritisierte KI steht im Fokus.
Nach über einem Jahrzehnt voller Updates und Erweiterungen gleicht Die Sims 4 oft einem digitalen Kartenhaus. Doch EA hat nun eine ambitionierte Roadmap für das Jahr 2026 vorgelegt, die das Kernproblem vieler Fans angeht: die bisweilen völlig absurde Autonomie der Sims. Wenn deine Schützlinge demnächst weniger Zeit mit Liegestützen im Badezimmer verbringen, ist das kein Zufall.
Das Ende der sinnlosen Obsessionen
In den letzten Jahren ist das Verhalten der Sims für viele Spielende eher zum Hindernis als zur Bereicherung geworden. Wer kennt es nicht? Während das Baby schreit, entscheidet sich der Eltern-Sim lieber dazu, das zehnte Glas Wasser in Folge zu trinken oder besessen Liegestütze im Regen zu machen.
Der neue Bug-Fix-Plan für 2026 zielt genau auf diese Frustmomente ab. EA hat bestätigt, dass die Autonomie grundlegend überarbeitet wird. Konkret sollen Sims künftig:
- Unangemessene Orte meiden: Keine Hausaufgaben mehr auf dem Boden im Badezimmer.
- Objekt-Obsessionen ablegen: Das endlose Nutzen bestimmter Gegenstände (wie Kaffeemaschinen oder Computer) wird gedrosselt.
- Gesprächsdisziplin lernen: NPCs sollen sich seltener ungefragt in laufende Unterhaltungen einmischen.
Besonders wichtig für Familien-Fans: Auch die Interaktion mit Säuglingen wird verbessert. Pflegepersonen sollen ihre Kinder seltener ignorieren oder in kritischen Momenten einfach stehen lassen.
Community-Power: Die Top 10 im Visier
Dieser Fokus auf Lebensqualität kommt nicht von ungefähr. Seit letztem September verfolgt das Team eine „Quality of Life“-Roadmap, die direkt auf dem Feedback der EA-Foren basiert. Der nächste große Patch ist für März 2026 geplant und befindet sich bereits in der Testphase. Er soll rund 55 Fehler beheben, darunter sieben der zehn am häufigsten gemeldeten Community-Probleme.
Während die meisten Autonomie-Verbesserungen zwischen März und August erscheinen, müssen sich Fans eines speziellen Problems noch etwas gedulden: Die Fixes für das gemeinsame Essen und Trinken (Dining Behaviors) sind erst für das letzte Quartal 2026 angesetzt.
Ein echtes Fundament für die Zukunft
Es ist ein ungewöhnlicher, aber bitter nötiger Schritt von EA. Anstatt das Spiel nur mit neuen Inhalten wie dem jüngsten „Royalty & Legacy“-Pack vollzustopfen, scheint man endlich die technische Schuld der letzten 12 Jahre abtragen zu wollen. Wenn dieser Plan aufgeht, könnte sich das Gameplay bis 2027 tatsächlich wieder so flüssig und logisch anfühlen, wie wir es uns seit dem Release 2014 wünschen.
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