Schwerkraft neu definiert: No Man's Sky lässt euch mit Update Remnant abheben

Hello Games veröffentlicht das kostenlose Inhalts-Update 6.2 und spendiert Entdecker-Herzen mit der neuen Gravitationskanone ein mächtiges Werkzeug für die Sandbox.
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Von Dominik Litzmann
Schwerkraft neu definiert: No Man's Sky lässt euch mit Update Remnant abheben

Zehn Jahre unendliche Weiten und noch immer kein Ende in Sicht: Sean Murray und sein Team krempeln mit dem "Remnant"-Update den intergalaktischen Alltag um. Ab sofort bewegt ihr tonnenschwere Fracht so spielend leicht wie eine Handvoll Sternenstaub.

Ein Jahrzehnt voller Wunder

Wer hätte 2016 gedacht, dass wir heute über die Version 6.2 von No Man's Sky sprechen würden? Das Spiel hat sich längst vom Sorgenkind zum strahlenden Vorbild der Branche gewandelt. Besonders spannend: Seit dem Launch der Nintendo Switch 2 im vergangenen Sommer erstrahlt das Universum auch unterwegs in einer grafischen Pracht, die zuvor dem High-End-PC vorbehalten war. Das neue Update nutzt die zusätzliche Rechenpower der neuen Hardware voll aus, um die physikalischen Spielereien flüssig darzustellen.

Die Schwerkraft in eurer Hand

Das Herzstück von "Remnant" ist zweifellos die neue Gravitationskanone. Dieses Werkzeug ist nicht nur ein nettes Gimmick, sondern ein echter Gamechanger für alle Basenbauer und Ressourcen-Sammler.

  • Heben und Bewegen: Ihr könnt nun massive Objekte in der Spielwelt greifen, manipulieren und an völlig neuen Orten platzieren.
  • Neue Rätsel-Mechaniken: Die prozedural generierten Ruinen wurden angepasst und fordern euch nun heraus, die Kanone geschickt einzusetzen, um versperrte Wege freizumachen.
  • Optimierung für Nintendo Switch 2: Die haptischen Trigger des neuen Systems lassen euch den Widerstand der schweren Objekte förmlich in den Fingerspitzen spüren.

Ob ihr damit eure Basis um dekadente Monolithen verschönert oder lästige Felsbrocken einfach in den Orbit schießt – die spielerische Freiheit erreicht eine neue Dimension.

Galaktische Baustelle ohne Ende

Noch ist unklar, ob die Gravitationskanone auch im Multiplayer-Kampf gegen die Wächter eine tragende Rolle spielen wird. Erste Tests der Community deuten jedoch darauf hin, dass man mit etwas Kreativität auch feindliche Drohnen unsanft gegen die nächste Felswand befördern kann. Offiziell als Feature bestätigt ist das zwar nicht, aber in der unendlichen Sandbox von Hello Games gehört das Experimentieren schließlich zum guten Ton.

Der Horizont ist erst der Anfang

Man fragt sich unweigerlich: Was soll jetzt noch kommen? Nachdem wir Meere durchquert, Siedlungen gegründet und nun die Gravitation besiegt haben, wirkt No Man's Sky wie ein digitales Monument für Beständigkeit. Die Integration der Nintendo Switch 2 zeigt deutlich, dass die Entwickler bereit sind, auch die nächsten Jahre auf modernster Hardware zu thronen. Packt euren Multi-Tool-Koffer – dieses Universum wird sich so schnell nicht zur Ruhe setzen.

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