Sony hebt die Preise an: PlayStation 5 und PS Portal werden deutlich teurer
Ab April müssen Gaming-Fans tiefer in die Tasche greifen: Sony kündigt massive Preiserhöhungen für die gesamte Hardware-Familie der PS5 an – inklusive der PS5 Pro.
Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine aktuelle Konsole aus dem Hause Sony zuzulegen, sollte schnell handeln. Was vor kurzem noch als düsteres Gerücht durch die Foren geisterte, ist nun bittere Gewissheit: Der Elektronikriese schraubt an der Preisschraube, und das nicht zu knapp. Ab dem 2. April 2026 gelten weltweit neue, deutlich höhere unverbindliche Preisempfehlungen für die PlayStation 5, die leistungsstarke PS5 Pro und den Streaming-Handheld PlayStation Portal.
Der Kostenschock im Detail
Besonders für den europäischen Markt fallen die Anpassungen drastisch aus. Wer künftig eine PlayStation 5 mit Disc-Laufwerk erwerben möchte, muss stolze 649,99 Euro einplanen – ein satter Aufschlag von 100 Euro gegenüber dem bisherigen Preis. Auch die Digital Edition zieht nach und landet bei knapp 600 Euro.
Richtig schmerzhaft wird es jedoch für Enthusiasten, die auf die PS5 Pro geschielt haben. Mit einer neuen UVP von 899,99 Euro kratzt Sony gefährlich nah an der psychologischen 1.000-Euro-Marke. Es scheint, als ob das Hobby Gaming in der aktuellen Generation endgültig im Premium-Segment ankommt. Selbst vor dem Zubehör macht die Teuerung nicht halt: Der Cloud-Handheld PlayStation Portal wird um 30 Euro teurer und kostet künftig 249,99 Euro.
Hier die kommenden Preise für Europa im Überblick:
- PS5 (mit Laufwerk): 649,99 €
- PS5 Digital Edition: 599,99 €
- PS5 Pro: 899,99 €
- PlayStation Portal: 249,99 €
Wirtschaftlicher Druck als Grund
In einer offiziellen Stellungnahme rechtfertigt Sony diesen Schritt mit den anhaltenden Herausforderungen auf dem Weltmarkt. Man verweist auf den "anhaltenden Druck im globalen Wirtschaftsumfeld". Laut Sony sei die Entscheidung nach sorgfältiger Abwägung getroffen worden, um weiterhin innovative Technik und hochwertige Spielerlebnisse garantieren zu können.
Für viele Fans dürfte diese Begründung jedoch ein schwacher Trost sein. Während die Hardware-Preise normalerweise im Laufe eines Konsolenzyklus sinken, erleben wir hier eine paradoxe Entwicklung: Die Technik altert, doch der Preis steigt.
Ein teures Vergnügen am Horizont
Die goldene Ära der erschwinglichen Heimkonsolen scheint vorerst vorbei zu sein. Mit diesen Anpassungen zementiert Sony seinen Status als Luxusmarke im Gaming-Sektor. Ob die Konkurrenz in Form von Microsoft nachzieht oder die Gunst der Stunde nutzt, um preisbewusste Spielende abzuwerben, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Wer noch zum alten Preis zuschlagen will, hat nur noch wenige Tage Zeit, bevor der "April-Scherz" der teuren Sorte Realität wird.
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