Trifft es jetzt auch die Switch 2? Marktforscher erwarten Preiserhöhung

Nach Sony und Microsoft könnte auch Nintendo an der Preisschraube drehen – steigende Kosten und Zölle setzen die Hardware-Branche weiter unter Druck.
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Von Dominik Litzmann
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Trifft es jetzt auch die Switch 2? Marktforscher erwarten Preiserhöhung

Preiserhöhungen bei Konsolen sind längst kein Tabu mehr. Nachdem Sony und Microsoft ihre Systeme in den vergangenen Jahren teurer gemacht haben, rückt nun auch die Nintendo Switch 2 in den Fokus entsprechender Prognosen. Marktforscher rechnen damit, dass Nintendo 2026 nachziehen könnte.

Marktforscher schlagen Alarm

Das Marktforschungsunternehmen Niko Partners nennt in seinen aktuellen Prognosen für das Jahr 2026 eine mögliche weltweite Preiserhöhung der Switch 2. Alternativ sei auch denkbar, dass Nintendo den bisherigen Einstiegspreis fallen lässt und stattdessen nur noch ein höherpreisiges Bundle anbietet.

Konkret steht die bisherige Variante für 449 US-Dollar zur Debatte. Stattdessen könnte künftig ausschließlich ein Bundle ab 499 US-Dollar angeboten werden – inklusive Spiel oder Zusatzhardware.

Steigende Kosten als Hauptursache

Als Gründe nennt Niko Partners mehrere Faktoren, die aktuell die gesamte Tech-Branche betreffen:

  • Zölle auf die Produktion in China, Japan und Vietnam
  • Steigende Preise für RAM und Speicherchips, befeuert durch die enorme Nachfrage aus dem KI-Sektor
  • Angespannte gesamtwirtschaftliche Lage weltweit

Nintendo hatte den Einstiegspreis der Switch 2 bislang trotz dieser Entwicklungen stabil gehalten. Doch laut den Analysten könnte diese Strategie 2026 an ihre Grenzen stoßen.

Nintendo bleibt offiziell zurückhaltend

Nintendo selbst hält sich mit klaren Aussagen weiterhin bedeckt. Shuntaro Furukawa, Präsident von Nintendo, erklärte zuletzt, man sei sich der steigenden Speicherpreise bewusst, diese hätten jedoch keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Unternehmen.

Der Grund: Nintendo verfüge aktuell noch über ausreichend Lagerbestände. Sobald jedoch neue Komponenten eingekauft werden müssen, könnte sich die Situation ändern – und damit auch der Endpreis der Konsole.

Ein Vorgeschmack auf das, was kommen könnte

Sollte es tatsächlich zu einer Preisanpassung kommen, wäre Nintendo nicht allein. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass selbst etablierte Konsolenpreise kein Fixpunkt mehr sind. Für Interessierte könnte es sich also lohnen, die Entwicklung genau im Blick zu behalten – oder früher zuzuschlagen, bevor der Preis steigt.

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