Valorant: Neues Update bringt frische Pistole – Riot nimmt Waffenarsenal bis 2026 komplett unter die Lupe

Mit der neuen Pistole „Bandit“ und ersten Kartenanpassungen setzt Riot Games seinen Kurs fort, Valorant wieder stärker auf Gunplay auszurichten.
Veröffentlicht am von Dominik Litzmann
Valorant: Neues Update bringt frische Pistole – Riot nimmt Waffenarsenal bis 2026 komplett unter die Lupe

Valorant erhält mit dem neuesten Update nicht nur eine brandneue Waffe für die frühen Runden, sondern auch einen klaren Ausblick auf die Zukunft des Shooters. Entwickler Riot Games kündigt an, das gesamte Waffenarsenal und den Kern des Gunplays bis 2026 ganzheitlich zu überarbeiten.

Mehr Schusswechsel, weniger Fähigkeiten

Als Valorant 2020 erschien, wurde der Shooter als Mischung aus Counter-Strike und Heldenfähigkeiten positioniert. In den letzten Jahren verlagerte sich der Fokus jedoch immer stärker auf Agent-Fähigkeiten – ein Punkt, der in der Community zunehmend kritisch gesehen wurde. Bereits 2025 versprach Riot eine Rückbesinnung auf klassisches Gunplay. Dieses Versprechen wird nun weiter eingelöst.

Die Bandit: Neue Pistole für die Early Rounds

Herzstück des Updates ist die neue Pistole Bandit. Sie soll die Lücke zwischen der schallgedämpften Ghost und dem Revolver Sheriff schließen. Die Bandit ist halbautomatisch, feuert schneller als der Sheriff und verursacht mehr Schaden als die Ghost. Gegen leicht gepanzerte Gegner sind sogar One-Hit-Kills per Kopfschuss möglich.

Riot erhofft sich davon mehr taktische Vielfalt in pistol-lastigen Runden – und ein spürbar dynamischeres Spielgefühl zu Beginn eines Matches.

Riot blickt auf das gesamte Arsenal

Laut Gameplay-Produktmanagerin Tiffy ist die Bandit nur der Anfang. 2026 soll genutzt werden, um Waffenbalance und den grundlegenden Kampffluss umfassend zu analysieren und anzupassen. Ziel ist es, jede Waffe klarer zu positionieren und das Zusammenspiel aus Aim, Positionierung und Timing wieder stärker in den Vordergrund zu rücken.

Karten-Updates: Breeze wird enger

Neben den Waffen hat Riot auch mehrere Karten angepasst. Besonders Breeze erhält ein größeres Rework: Zu offene Bereiche wurden verkleinert, zusätzliche Deckungen eingefügt und lange Sichtlinien entschärft. Das soll Gefechte strukturierter und weniger chaotisch machen.

Auch Haven und Corrode wurden leicht überarbeitet, um Wanddurchschüsse berechenbarer zu gestalten.

Neuer Modus und MMR-Feinschliff

Abgerundet wird das Update durch einen temporären Spielmodus namens All Random One Site. Spieler treten dort mit zufälligen Agenten in kompakten Kartenausschnitten gegeneinander an – schnell, chaotisch und reaktionslastig.

Zudem nimmt Riot Anpassungen am Matchmaking Rating (MMR) vor. Details bleiben vage, doch das Ziel ist klar: Die angezeigte Wertung soll die tatsächliche Spielstärke genauer widerspiegeln und für ausgeglichenere Matches im Jahr 2026 sorgen.

Kleine Änderungen mit großer Ansage

Mit der Bandit, Karten-Optimierungen und systematischen MMR-Anpassungen schlägt Riot einen langfristigen Kurs ein. Valorant soll wieder stärker von präzisem Gunplay leben, ohne seine taktische Tiefe zu verlieren. Wenn Riot diesen Ansatz konsequent verfolgt, dürfte 2026 für Shooter-Fans ein besonders spannendes Jahr werden.

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